Über viele Jahre hinweg widmete sich Bauer Gürgen der ökologischen Rinderhaltung, mit größtem Respekt für Tierwohl und Natur. Diesen Grundsätzen treu geblieben, hat sich der Betrieb kürzlich entschieden, seine Produktion auf außergewöhnliche Eier umzustellen.
Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Die Hühner leben in mobilen Hühnerställen, die regelmäßig versetzt werden. So haben sie stets Zugang zu frischem Grünland, während gleichzeitig der Boden geschont wird. Das gesamte Futter wird auf dem eigenen Hof erzeugt – ohne unnötige Zusatzstoffe oder externe Betriebsmittel. Das garantiert eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und höchste Qualität.
Dieser anspruchsvolle Ansatz vereint Tierwohl, Umweltschutz und nachhaltige Landwirtschaft. Das Ergebnis sind Eier von außergewöhnlicher Frische, mit kräftig goldgelbem Eigelb und einem unverfälschten Geschmack, der sich deutlich von herkömmlichen Supermarkteiern abhebt.
30 km nördlich von Berlin bewirtschaftet die Familie Hübner ihren Hof wie früher, nach den Prinzipien eines geschlossenen ökologischen Kreislaufs. Tiere, Obst und Gemüse leben hier in natürlichem Gleichgewicht zusammen: Das auf dem Hof angebaute Getreide dient als Futter für die Tiere, die im Gegenzug die organische Substanz liefern, die für den Freilandgemüsebau benötigt wird.
Freilaufende Schweine, Hühner, Enten und Rinder leben Seite an Seite mit außergewöhnlichen Gemüsekulturen. Dazu gehören die im Freiland angebauten Malwina-Erdbeeren sowie grüner und violetter Spargel, die auf einem grünen Teppich und ohne Plastikfolie kultiviert werden. Letztere sind ab sofort bei Erdgut erhältlich.
Seit mehr als 30 Jahren bewirtschaftet und hält Hans-Peter seinen Hof nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus im Herzen des Spreewalds. Seit 1995 ist der Betrieb durchgehend bio-zertifiziert und setzt auf Fruchtfolgen sowie Freilandhaltung, um die Bodenfruchtbarkeit auf natürliche Weise zu erhalten.
Als Autodidakt hat Hans-Peter seinen Hof über die Jahre geformt und dabei angebaut, was seine Kundinnen und Kunden nachfragten und was seine eigene Neugier weckte. Dreißig Jahre später macht der Hof seinem Namen alle Ehre: klein in seiner Größe, aber groß in der Qualität und Vielfalt seiner Erzeugnisse. Wir freuen uns, eine Auswahl seiner Produkte über Erdgut anbieten zu können.
Willkommen auf dem Hof von Michael Langanke.
Kurz nach der Wende machte sich Michael Langanke in Serwest bei Chorin selbstständig und schuf damit den Grundstein für eine kleine, in sich geschlossene Welt. Bis heute ist der Hof in erster Linie ein Demeter-zertifizierter Milchviehbetrieb: 70 Milchkühe und ebenso viele Jungrinder leben hier, versorgt mit Futter von über 200 Hektar Acker- und Grünland. Um sie herum lebt eine ganze kleine Hofgemeinschaft, Hütehunde, Schafe, ein Arbeitspferd sowie Katzen, Kaninchen und Hühner.
Um das Obst und Gemüse kümmert sich Kilian, der direkt im freien Feld anbaut, ohne Folie oder Tunnel, nach den Prinzipien der biodynamischen Demeter-Landwirtschaft. Lauch, Kartoffeln, Artischocken, Stangensellerie, Weißkohl, Freiland-Tomaten und noch einiges mehr wachsen so in ihrem eigenen Tempo, den Jahreszeiten ausgesetzt, wie sie kommen. Diese Geduld schmeckt man: Jedes Gemüse bekommt die Zeit, wirklich auszureifen, bevor es geerntet wird. Zu den Kulturen des Hofes gehören auch Melonen, saftig und voller Aroma.
Willkommen bei der Perle des Ländchen Glien.
Zwischen den Feuchtgebieten des Rhinluchs und des Havelländischen Luchs, direkt vor den Toren Berlins, haben Sigmar und Maren Schmidt 2012 einen alten, in einen Dornröschenschlaf gefallenen Hof übernommen. Auf der Suche nach einem passenden Namen stießen sie auf das hebräische Wort "Margalit", das Perle bedeutet – und in dem sich zugleich die Silbe "mar" wiederfindet, die durch beide ihrer Namen zieht. Der Name war gefunden: Der Hof ist seither fester Bestandteil ihrer Familie.
Rund um den Hof erstrecken sich prächtige Streuobstwiesen mit über 500 Obstbäumen und mehr als 40 alten Sorten. Darunter fast vergessene Apfelsorten wie Goldparmäne, Hasenkopf und Schöner von Boskoop, aber auch Birnen, Kirschen, Pflaumen und Quitten sowie Beeren wie Aronia, Schlehen und Sanddorn. Seit September 2025 verarbeitet der Hof seine Früchte in einer eigenen kleinen Mosterei zu Säften.
Auch im Gemüsegarten wird die Vielfalt gepflegt: alte Kartoffel- und Tomatensorten, Paprika, Zucchini und Kürbisse wachsen hier.
Für Sigmar und Maren bedeutet der Erhalt dieser alten Sorten zugleich der Schutz eines Rückzugsraums für Insekten, Kleintiere und Wildtiere – durch eine naturnahe, extensive Bewirtschaftung. Fernab vom Streben nach immer mehr setzen sie auf die Kraft der Ruhe: gesunde, natürlich und regionale Produkte mit intensivem Geschmack und wiedergewonnener Vielfalt.
Willkommen im Garten Eden.
Ein Besuch auf dem Hof von Jens Looke ist eine Entdeckungsreise. Kaum hat man eine alte Rote-Bete-Sorte bestaunt, entdeckt man schon Reihen von Teepflanzen, Tomatillos oder sogar Erdnüssen. Hinter jeder Ecke wartet eine neue Überraschung.
Jens Looke begeistert sich für alte Sorten und die Vielfalt unserer Kulturpflanzen. Mit großer Neugier experimentiert er ständig weiter, um vergessene Arten wiederzuentdecken, wertvolles landwirtschaftliches Erbe zu bewahren und zu zeigen, dass die Zukunft der Landwirtschaft in ihrer Vielfalt liegt.
Diese Philosophie prägt nicht nur den Gemüse- und Obstanbau, sondern auch seine Getreidefelder. Dort wachsen unter anderem der norddeutsche Champagnerroggen, Waldstaudenroggen, der Dinkel Rottweiler Frühkorn, der Weizen Rivett's Awn, der Hafer Tartaric Flag, die vierzeilige schwarze Gerste Tschernak's, die Hirse Bernburg, die Hirse Hanacka Nana sowie die Wintererbse Nischkes.
Insgesamt baut Jens mehr als fünfzig alte Sorten von Getreide, Ölsaaten, Hülsenfrüchten, Lupinen und Sonnenblumen an. Looke Forst ist weit mehr als ein landwirtschaftlicher Betrieb. Es ist ein lebendiges Archiv der Kulturpflanzenvielfalt, in dem jede Ernte dazu beiträgt, wertvolle genetische Ressourcen zu erhalten.
Für uns zeigt sich diese außergewöhnliche Vielfalt vor allem auf dem Teller. Jede Saison hält neue Aromen, spannende Texturen und außergewöhnliche Sorten bereit, die mit standardisiertem Supermarktgemüse kaum vergleichbar sind. Dank Jens' Leidenschaft dürfen wir Ihnen authentische Produkte anbieten, die den ganzen Reichtum und die Vielfalt der Pflanzenwelt erlebbar machen.
Am Rande des Eberswalder Urstromtals wirkt der Melchhof wie ein verborgenes Paradies. Im Jahr 2024 übernahmen Tarek, Saida, Marlene und Johannes diesen Demeter-Pionierbetrieb, der die Prinzipien einer nachhaltigen Landwirtschaft bereits seit vielen Jahren konsequent lebt. Heute bewirtschaftet eine Gemeinschaft von rund zwanzig Menschen weit mehr als nur einen Bauernhof.
Umgeben von Wäldern gedeihen Beeren, Gemüse, Salate, Blumen, Wildkräuter und Obstbäume in beeindruckender Vielfalt. Die Produktion folgt weitgehend geschlossenen Kreisläufen: Mehrjährige Kulturen, Gründüngung und der respektvolle Umgang mit natürlichen Zusammenhängen tragen dazu bei, die Bodenfruchtbarkeit und den Reichtum dieses einzigartigen Ökosystems zu erhalten.
Das Ergebnis: außergewöhnliche Ernten und Säfte aus einem Betrieb, in dem Biodiversität, handwerkliches Können und Gemeinschaftssinn Hand in Hand gehen.
Willkommen bei den Königen des Kürbisses.
Alles beginnt mit ein paar Reihen Erdbeeren, die Georg Rixmann kurz nach der Wende pflanzt. Die Landwirtschaft liegt ihm quasi im Blut: Seine Vorfahren bewirtschaften schon seit 1241 Land, und so übernimmt er ganz selbstverständlich die Tradition, gemeinsam mit Sabine Schwalm an seiner Seite. Zusammen bewirtschaften sie heute gut 15 Hektar in Linum, nach ökologischen Richtlinien.
Im Laufe der Jahre hat der Hof Gefallen an der Vielfalt gefunden und ist zu einer echten Besonderheit der Region geworden: Über 100 Kürbissorten wachsen hier Seite an Seite mit 30 Sorten Tomaten, 19 Sorten Möhren und 9 Sorten Bete, dazu je nach Saison weiteres Obst und Gemüse. Bei Sabine und Georg zählt vor allem eines: der Geschmack. Ihre Tomaten sind dafür das beste Beispiel, empfindlich, launisch, aber geschmacklich unvergleichlich intensiv.
Von dieser Fülle geht nichts verloren. In ihrer Hofküche verwandelt Sabine die Ernte geduldig in mehrfach ausgezeichnete Marmeladen, Gelees, Sirups, Liköre, Chutneys, Essige und Öle.
Hinter dieser Großzügigkeit steckt eine feine, fast stille Arbeit. Bereits im Vorjahr wird der Boden mit Gründüngung vorbereitet, spezielle Saatgutmischungen reichern ihn mit Stickstoff an und geben ihm neue Kraft. Im Frühjahr wachsen zunächst rund 25.000 Jungpflanzen geschützt im Folientunnel heran, bevor sie einzeln von Hand in den Acker gesetzt werden. Ein großer Teil des Bodens wird mit einem geflochtenen Gewebe abgedeckt, das Wärme und Feuchtigkeit hält und gleichzeitig Wildkräutern keine Chance lässt, ein stiller Verbündeter im Feld. Gegossen wird nur zum Start; danach hält man das Wasser bewusst knapp, damit die Wurzeln lernen, tief zu wachsen. Gejätet, gehackt, geerntet, alles Handarbeit, Schritt für Schritt.
Diese geduldige Handwerkskunst tragen Sabine und Georg nicht allein. An ihrer Seite arbeiten zwei Frauen aus Rumänien, darunter Maria, die seit über fünfzehn Jahren Saison für Saison zurückkehrt.
Max Scharkowski baut auf 6 Hektar in Kalkwitz im Spreewald Spargel an, rund 100 km südlich von Berlin, in vierter Generation auf dem Hof. Er gehört zu den wenigen Erzeugern in Deutschland, die Bio-Spargel ohne Plastikfolie kultivieren. Das ist gesünder für den Boden und für uns: kein Mikroplastik, keine chemischen Rückstände, und der Pflanze wird ihr eigener Rhythmus gelassen. Geerntet wird per Hand am Erntetag oder am Vortag, und feucht gehalten bis zur Lieferung: kein Zwischenhandel, keine Umwege.